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Die Geheimnisse des Nicholas Flamel Interviews News Rankings

VOYA-Interview und TIME-Ranking

Das heutige Datum darf nicht irreführen, denn was folgt, sind keine Aprilscherze! Doch da seit der letzten News knapp eineinhalb Jahre vergangen sind, wurde es einfach wieder Zeit, um hier alles auf den neuesten Stand zu bringen. Trotz der Informationsflaute besteht Nachholbedarf.

Im Sommer 2014 gab Michael Scott Stacey Hayman vom Magazin VOYA ein langes Interview. Darin spricht Mr. Scott u. a. über seine frühe Begeisterung für Kampfsportarten, seine Lieblingsbücher (die Borger-Reihe von Mary Norton, Huckleberry Finn von Mark Twain und die Bücher von Andre Norton), Geschichtsunterricht, seine Lieblingsfigur aus der Flamel-Serie (natürlich Dr. Dee), den Wahlspruch Manners maketh man, Fahrräder, Leonardo Da Vinci und Nikola Tesla, sein erstes durch ein Buch verdientes Geld (mit dem er sich eine Gesamtausgabe der Encyclopædia Britannica kaufte), den aktuellen Zustand der Welt und seine Beteiligung an Wer wird Millionär?.

Außerdem gibt er weitere Informationen über die Flamelserie preis: Warum er den Yggdrasil dem indianischen Kalpa-Baum vorgezogen hatte, welche Vorteile ein humorvoller Zugang zu Areop-Enap bot, mit welchen Schwierigkeiten er beim Schreiben der Prometheus-Niten-Szene am Ende zu kämpfen hatte, welche Schauspieler er sich für die Verfilmung vorstellen könnte (Christoph Waltz als Nicholas Flamel!), und nicht zuletzt, wer denn nun tatsächlich die zuletzt titelgebende Enchantress ist (ohne große Überraschung: es ist Sophie Newman!).

Themenwechsel. Ähnlich wie 2012 NPR, hat das US-amerikanische TIME-Magazin kürzlich eine Liste der 100 besten Jugendbücher aller Zeiten erstellt. Und im Gegensatz zur NPR-Liste hat die Flamel-Serie, genauer gesagt: The Alchemyst, es auf die Liste geschafft! Das Buch rangiert auf Platz 44, zwischen dem dystopischen Roman Feed von Matthew Tobin Anderson und Die Brautprinzessin von William Goldman. Über die Top 25 der Liste kann abgestimmt werden, momentan führt erwartungsgemäß Harry Potter! Interessant sind auch Vergleiche mit der NPR-Liste, die vertretenen Titel decken sich zu einem großen Teil.

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Die Geheimnisse des Nicholas Flamel Interviews

Exklusives Interview mit Ursula Höfker

Vor neun Tagen, am 18. November 2012, konnte ich telefonisch ein Interview mit der Übersetzerin Ursula Höfker führen!

Nachdem lange Zeit ihre Übersetzung kritisiert wurde, sollte hiermit klargestellt werden, dass Frau Höfker zweifellos ihr Bestes gegeben hat und mit Freude und Begeisterung an der Flamel-Serie gearbeitet hat. Sie entschuldigte sich auch für inhaltliche Unstimmigkeiten. Für die vielkritisierten Buchtitel sei aber nur der Verlag zuständig und auch in anderen Fällen spielten Lektorat und Korrektorat eine wichtige Rolle.

In diesem Sinne sei noch einmal erklärt, dass das Hauptaugenmerk von uns Fans auf konstruktiver Kritik liegt, die zur Verbesserung der Bücher beitragen soll. Es ist keineswegs beabsichtigt, die fachliche Kompetenz von Beteiligten in Frage zu stellen!

Das Interview findet ihr ab sofort an dieser Stelle!

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Die Geheimnisse des Michael Scott

Kürzlich besuchte Michael Scott das Unternehmen Mindjet, das das vom Autor viel genutzte Computerprogramm Mindmanager herstellt. Dabei sprach er über seine Karriere und das Schreiben.

Scott erzählte, wie er anfangs noch auf der Schreibmaschine geschrieben hatte, aber dann schnellstmöglich auf Computer umgestiegen war. Das ganze Umfeld habe sich im Laufe seiner Karriere total verändert; so erhält er nun die Reaktionen der Fans bereits kurz nach der Veröffentlichung des Buches und nicht erst nach mehreren Monaten, wie früher. Er erwähnte auch den starken Einfluss des E-Books.

Eine Mitarbeiterin stellte fünf Gründe zusammen, Michael Scott „zu lieben“. Dabei zählt sie auf:

  1. Seine genaue Planung und Recherche,
  2. seine Schreibtricks (darunter Mind-Maps, Fotos von Handlungsorten, Schreiben im Dunkeln, Anhören von passender Musik, Stille durch Kopfhörer, Geschriebenes laut lesen und das Netzkabel ziehen),
  3. seine Bescheidenheit (er sagte, er sei deprimiert, weil er wisse, dass er niemals so gut sein kann wie sein Lieblingsautor China Miéville),
  4. seine frühe Verwendung von Technologie und professionellen Denkmethoden,
  5. sein Verständnis der sozialen Vernetzung; er meinte, er finde es wichtiger, mit den Lesern in Kontakt zu treten, als einfach nur tote Wörter auf Papier abzuliefern.

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Die Geheimnisse des Nicholas Flamel Interviews News

»Die Buchserie hat mein Leben verändert!«

Michael Scott, der Autor der Flamel-Serie, hat sich im Rahmen der Veröffentlichung von The Enchantress am vergangenen Dienstag mit Danksagungen an die Verleger, Buchhändler und Leser gewandt. Darüber hinaus erzählt er über die Entstehung der Buchserie.

Er blickt auf die vergangenen sechs Jahre zurück; den ersten Band habe er 2005-2006 geschrieben. Mit den Recherchen habe er allerdings bereits im Mai 1997 begonnen, als er das erste Mal das Wort Alchemyst in sein Notizbuch schrieb.

Die Serie habe Scotts Leben verändert, da er im Laufe seiner Recherchen die ganze Welt bereist, in großen Bibliotheken gearbeitet und viele außergewöhnliche Menschen getroffen habe. Ferner habe ihn die Serie mit Fans aus der ganzen Welt in Kontakt gebracht.

Die Charaktere aus den Büchern seien dem Autor mit der Zeit sehr nahe gekommen, weshalb es ihn schmerze, über einige von ihnen nie wieder zu schreiben. Dennoch ist er überzeugt, die Flamel-Serie nie ganz abgeschlossen haben zu werden; einige Charaktere werde er in Zukunft wahrscheinlich wieder aufgreifen und Übersetzungen seiner Bücher werden in den nächsten Jahren noch erscheinen (so im Frühjahr 2013 die deutsche Ausgabe von Band sechs).

Michael Scott erklärt auch, dass kein Buch jemals komplett ist und er einige Elemente ändern würde, hätte er die Gelegenheit dazu. Doch das Grundgerüst bliebe gleich und das Ende, das er schon vor vielen Jahren im Haus von Nicholas Flamel (Paris) geschrieben hat, bliebe gänzlich unberührt – so finde es sich auch in der nun vorliegenden Fassung!

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